Liberale Rechtstagung 2018

7. bis 9. Dezember
Theodor Heuss Akademie, Gummersbach
Die Idee der Liberalen Rechtstagung
  • Die LRT ist die zentrale Jahresveranstaltung des Fachkreises Recht. Sie ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen VSA und der Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach.
  • Die LRT findet einmal jährlich zu einem aktuellen rechtlichen Thema statt. Sie richtet sich an interessierte Juristen aus allen Tätigkeitsfeldern (Studium, Universität, Referendariat, Anwaltschaft, Unternehmen, Justiz etc.), egal ob aktuelle oder ehemalige Stipendiaten der FNF oder Dritte. Diese sind eingeladen, passende Beitragsthemen auszuwählen, vorzuschlagen und bei Auswahl mit schriftlicher Ausarbeitung im Tagungsband und mündlichem Vortrag auf der Tagung zu präsentieren.
Bringe Deine Karriere voran – Jetzt!
  • Die LRT bietet Dir eine großartige Chance, bereits während des Studiums oder als Berufstätiger Kontakte zu treffen und mit Deinem eigenen Paper auf Dich aufmerksam zu machen
  • Die LRT richtet sich an interessierte Juristen aus allen Tätigkeitsfeldern und Ausbildungsstufen.
  • Teilnehmer ohne Paper sind als Gäste herzlich willkommen.
Publiziere und präsentiere Dein Paper
  • Gewinne Auszeichnungen für den besten Beitrag sowie den besten Vortrag.
  • Veröffentliche Deinen Beitrag im Tagungsband.
  • Triff exklusive Kontakte herausragender Arbeitgeber auf der Karrieremesse.
  • Setze Dich mit politischen Fragen auseinander.
  • Eine Mitgliedschaft im VSA ist keine Voraussetzung zur Teilnahme.
Reiche einen Vorschlag ein und beachte die verbindlichen Vorgaben 
  • Interessierte bitten wir dieses Jahr um die Einreichung von Vorschlägen für Beiträge zum Thema „Digitalisierung – Rechtsfragen rund um die digitale Transformation der Gesellschaft“. Dies umfasst beispielsweise die Bereiche autonomes Fahren, eGovernment, Blockchain (z.B. Kryptowährungen), künstliche Intelligenz (KI) und Robotik, Smart Home, Smart Factory und Arbeit 4.0, Smart Contracts/Legal Tech usw.
  • Bewerbungen können an folgende E-Mail-Adresse gerichtet werden: fachkreis-recht@vsa-freiheit.org.
  • Jeder Bewerbung soll eine kurze inhaltliche Skizze/ein kurzes Exposee (max. 2.000 Zeichen mit Leerzeichen) sowie ein kurzes Curriculum Vitae (ca. 500 Zeichen mit Leerzeichen) beigefügt sein.
  • Voraussetzung für die Annahme ist neben der inhaltlichen Qualität des Vorschlags, dass der in Aussicht gestellte Beitrag nicht bereits anderenorts publiziert worden ist und zugesichert wird, dass Beitrag und Präsentation unbedingt termingerecht eingereicht werden (die Ausrichter behalten sich vor, verspätet eingereichte Beiträge abzulehnen). Die max. Länge des Beitrags, der wissenschaftlichen Standards genügen muss, darf – unter verpflichtender Verwendung der bereitgestellten Word-Vorlage – 40.000 Zeichen (mit Leerzeichen; inkl. Literaturverzeichnis und Zusammenfassung) nicht überschreiten. Die Zitier- und Formatvorgaben sind einzuhalten. Die Vorlage wird mit Benachrichtigung über die Annahme im Juni online gestellt.

Eine Veranstaltung des VSA in Kooperation mit der Theodor Heuss Akademie, Gummersbach

 

Teilnahme als Gast

Anmeldung voraussichtlich ab Oktober möglich

Interessierte ohne Paper können als Gäste an der Liberalen Rechtstagung teilnehmen.

Die Anmeldung über den zentralen Shop der FNF wird voraussichtlich im Oktober freigeschaltet. 

Call for Papers

Digitalisierung: Rechtsfragen rund
um die digitale Transformation der Gesellschaft
Organisation & Ablauf
  • 1. April: Eröffnung des Call for Papers
  • 15. Mai: Einsendeschluss für die Bewerbungen
  • 1. Juni: Benachrichtigung über die Annahme der Themen
  • 15. August: Abgabeschluss für die ausformulierten Beiträge
  • 15. September: Abgabeschluss für die Präsentationen
  • 8. Dezember: Tagung

 

Unverbindliche Themenvorschläge & Panelzuordnung

Panel 1: Autonomes Fahren, Robotik und KI

  • „Der Rechtsrahmen für das autonome Fahren in Deutschland“
  • „Datenschutzkonformer KI-Einsatz – Möglich oder bremst die DS-GVO?“
  • „Haftungsfragen in Zusammenhang mit autonom agierenden Systemen“
  • „Der digitale Binnenmarkt – wie geht es aus rechtlicher Sicht weiter mit Europas digitaler Zukunft?“
  • „Die völkerrechtliche Bewertung des Einsatzes autonomer Waffensysteme“
  • „Die strafrechtliche Bewertung der Manipulation autonomer Computersysteme“

Panel 2: Internet der Dinge (Smart Home, Smart Factory, Wearables etc.)

  • „Die Digitalisierung im Beschäftigungsverhältnis – Apps, Endgeräte, Arbeitsschutz“
  • „Der Beweiswert von Aufzeichnungsgeräten wie Black Boxes im Zivil- und Strafprozess“
  • „Fliegen unter Vorbehalt – Der Rechtsrahmen für Drohnen und die Auswirkungen für den privaten wie gewerblichen Einsatz“
  • „Der Stellenwert des § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG in der Smart Factory – Anwendungsfälle, Probleme, Lösungen“
  • „Arbeitsrechtliche Betrachtung der ständigen Erreichbarkeit über Smartphone und Co.“
  • „Baugenehmigungsrechtliche Aspekte des Smart Home“
  • „Arbeitnehmerdatenschutz in der Smart Factory – von der Nutzererfassung zur digitalen Mitbestimmung“
  • „Rechtliche Begutachtung mobiler Bezahlsysteme“

Panel 3: Immaterialgüterrecht und Gewerblicher Rechtsschutz“ (Bots, Lauterkeitsrecht usw.)

  • „Der Abgasskandal – Rechtliche Probleme, Verfahren und offenen Fragen“
  • „Softwarelizenzaudits – Durchführung, Probleme, Lösungswege“
  • „Die kartellrechtliche Behandlung großer IT-Konzerne – Muss die Regulierung bei Facebook, Amazon und Co. eingreifen und wenn ja wie?“
  • „Die Interoperabilität von Softwarekomponenten verschiedener Anbieter im Internet der Dinge“
  • „Nutzungsrechte im Informationszeitalter – Die Lizenz in Zeiten von Streaming und Co.“
  • „Die rechtliche Schutzfähigkeit von Algorithmen“
  • „Die Rechtliche Bewertung des 3D-Drucks“
  • „Rechtliche Aspekte agiler Softwareentwicklung“
  • „Datenlizenzverträge“
  • „Copyleft-Effekte“
  • „Das Mangelgewährleistungsrecht bei Software“
  • „Die rechtliche Bewertung des Einsatzes von Chatbots“

Panel 4: Legal Tech (Blockchain, Smart Contracts etc.)

  • „Ist die Justiz (endlich) auf dem Weg ins 21. Jahrhundert? Stand des elektronischen Rechtsverkehrs und der eAkte sowie Auswirkungen auf das Rechts- und Gemeinwesen“
  • „eGovernment – Die Digitalisierungsprojekte des Bundes und der Länder aus rechtlicher Sicht“
  • „Der Einsatz von Smart Contracts nach deutschem Zivilrecht – Fallstricke, Probleme, Lösungsansätze“
  • „Vertragsabschluss per Sprachassistent – Materiell-rechtliche und prozessuale Herausforderungen“
  • „Die Regelung des digitalen Nachlasses in Deutschland“
  • „Die Blockchain im Vertragsrecht“

Panel 5: Datenschutz (insbes. DS-GVO)

  • „Wearables und Datenschutz“
  • „Der territoriale Anwendungsbereich der DS-GVO – Was ändert sich?“
  • „Die Verarbeitung von Gesundheitsdaten unter der DS-GVO“
  • „Gesichtserkennung zur Gefahrenabwehr und Aufklärung von Straftaten – Illegitimer Angriff auf die Grundrechte oder rechtlich abbildbar?“
  • „Auslandsdatentransfers – Was ändert sich unter der DS-GVO?“
  • „Von Safe Harbor zum EU/US Privacy Shield – Drittlandstransfers in die USA unter der DS-GVO“
  • „Die (e)Discovery unter der DS-GVO – Alles neu macht der 25. Mai 2018?“
  • „Die Zukunft des Cloud Computing unter der DS-GVO“
  • „Die (fehlenden) Abhilfebefugnisse des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit nach § 16 Abs. 2 BDSG – Europarechtskonforme Umsetzung oder rechtswidrige Gesetzeslücke?“
  • „Sinnvolle Besteuerung von global agierenden IT-Konzernen – Braucht es eine Sonderlösung und wenn ja welche?“

Panel 6: Internet- und Telekommunikationsrecht

  • „Netzneutralität – Auslaufmodell oder Notwendigkeit?“
  • „Breitbandausbau – (Öffentlich-)Rechtliche Hürden und Lösungswege“
  • „Schonfrist für Startups – Wären vorübergehende Ausnahmeregelungen für junge Unternehmen rechtlich umsetzbar?“
  • „Versteigerung von Funklizenzen – Prozedere, Besonderheiten, Probleme“
  • „Die neue Quellen-TKÜ – Anwendung und verfassungsrechtliche Begutachtung“
  • „Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz auf dem Prüfstand – sind die Regelungen verfassungsgemäß?“
  • „Der Straftatbestand der Computersabotage – Anwendungsbereich, Probleme, Besonderheiten“
  • „Die Zulässigkeit der Öffentlichkeitsfahndung über das Internet – Notwendiges Strafverfolgungsinstrument oder virtueller Pranger?“
  • „M2M-Kommunikation – Telekommunikationsrechtliche Implikationen einer Kommunikation zwischen Maschinen“

 

Weitere Informationen

Der ausführliche Call-for-Papers mit allen Informationen steht hier zum Download bereit: Call-for-Papers 2018

Fragen zu Ablauf und Inhalt können an fachkreis-recht@vsa-freiheit.org gerichtet werden.

Vor der Tagung werden die Beiträge gesichtet und – ggf. nach Durchführung der notwendigen Korrekturen durch die Verfasser – in einem Tagungsband veröffentlicht. Dieser wird zur Tagung vorliegen und an die Teilnehmer verteilt. Natürlich ist auch die rein passive Teilnahme an der Veranstaltung inkl. Teilhabe an den Diskussionen möglich.

Politische Themenveranstaltungen zu interessanten liberalen Fragestellungen an Freitag- und Samstagabend runden die Tagung ab. Zudem wird in der Mittagspause am Samstag eine Karrieremesse stattfinden, die Studierende mit potentiellen Arbeitgebern (bspw. Kanzleien) zusammenbringt.

Eine Mitgliedschaft im VSA ist keine Voraussetzung zur Teilnahme.